Schäferhund
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Sharon (geb. 2005) - DSH-Mix

Schäfi-Mischling Sharon, der ca. 2005 geboren ist, zählt mittlerweile zu den Langzeitinsassen im Tierheim. In der Anfangszeit war er ein völlig problemloser Hund, half sogar den Lehrlingen als sogenannter „Ausbildungshund“ die Anatomie des Hundes und dessen Pflege am „Praxisbeispiel“ zu erlernen. Dann wurde er vermittelt und alles kam anders. Kurze Zeit später war er als „Sicherstellung nach Beißvorfall“ zurück im Tierheim. Was genau er erlebt hat, weiß wohl nur Sharon selbst. Die Menschen, denen er vertraut, sucht er sich von nun an selbst aus, und zeigt seine Sympathie dann meist schon beim ersten Kennenlernen. Seine Bezugspersonen, die er im Tierheim hat, schätzen ihn als sehr verschmusten und treuen Vierbeiner, der auch einen gewissen Beschützerinstinkt entwickelt. Er beherrscht die Grundkommandos und liebt es, mit seinem Ball zu spielen. Andere Hunde mag er nach Sympathie, wobei er Hundedamen bevorzugt. Auch wenn der Rüde bereits zu unseren Senioren gehört und fremden Besuchern, die das Tierheimgelände betreten, erst einmal durch Bellen auffällt, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass sich auch für ihn noch der passende Deckel findet. Aufgrund seiner Vorgeschichte muss Sharons neuer Besitzer je nach Bundesland bestimmte Auflagen erfüllen, die mit dem jeweiligen Ordnungsamt abgesprochen werden müssen. In Sachsen-Anhalt ist für Sharons Adoption beispielsweise der Sachkundenachweis nötig und er selbst muss den Wesenstest bestehen. Weitere Infos dazu gibt es direkt im Tierheim. Sharon hat eine Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern.

Paten: Rebekka S., Daniela V., Ingo L.

Spendenwunsch:

Sharon ist in letzter Zeit sehr mäkelig geworden und lässt sich nur sehr schwer für Futter begeistern. Im Gemisch mit diesem Nassfutter lässt er sich momentan aber überzeugen.


Billy (geb. 2007) - DSH-Mix

Der schwarze Schönling Billy landete im Herbst 2017 als Abgabetier bei uns, da das Leben seiner Familie ziemlich durcheinander gewürfelt wurde. Geschätzt wurde er 2007 geboren. Billy schätzt die Anwesenheit des Menschens und bietet sich meist schon am Zaun zum Kuscheln an. Etwas suspekt sind ihm Fremde dennoch, sodass er beim Erstkontakt viel beschwichtigt und aufgeregt ist. An der Leine läuft Billy recht gut, sofern man ihm Sicherheit vermittelt, ihn bei Hundekontakt beruhigt und ihn ab und an daran erinnert, dass man ja auch noch da ist ;) Denn Billy taucht gern in seine Welt des Schnüffelns ab und lässt sich von den Abenteuern der Natur locken. Trotz seines Alters ist er passionierter Spaziergänger und es kann ihm kaum weit genug sein.

Billy ist relativ verträglich mit seinen Artgenossen. Der Erstkontakt ist auch hier oft mit viel Aufregung verbunden und er braucht etwas Zeit zum Kennenlernen, dann aber ist Billy sehr interessiert – besonders an reizenden Hündinnen. Er lässt sich trotzdem recht gut abrufen. Zudem hat er auch nichts gegen Katzen einzuwenden.

Laut Vorbesitzer springt Billy über Zäune. Im Tierheim haben wir es bei unseren ca. 2,50 Meter hohen Zäunen nicht beobachten können. Billy kann es nicht leiden fixiert zu werden, weshalb Arztbesuche so gar nicht auf seinen Tagesplan passen. Hier sollte unbedingt mit Maulkorb gearbeitet werden. Billy ist ein Hund, der Konflikten eher aus dem Weg geht und das Weite sucht. Fühlt er sich jedoch bedrängt und sieht keinen Ausweg, würden wir ihm auch zutrauen, dass er im Notfall seine Zähne benutzt.Billys neue Besitzer sollten deshalb schon etwas Hundeerfahrung mitbringen und wissen, wie man einen Hund „lesen“ kann.

Bei uns ist er in einem der Außenzwinger untergebracht und er scheint sich auch eher als Draußenhund zu fühlen. Ideal wäre für ihn die Möglichkeit frei über seinen Aufenthalt im Garten oder Haus entscheiden zu können, da er auch unbedingt den direkten Familienanschluss genießen will.
Ein begeisterter Schwimmer ist er nicht, aber bei sommerlichen Temperaturen genießt er auch ein kurzes Bad. Selbstverständlich ist er für Leckerchen sehr empfänglich.

Paten: Jenny S. & Andreas M.


Asta (geb. 2007) - Deutscher Schäferhund

Die hübsche Schäferhündin Asta ist im Januar 2007 geboren und wurde leider auffällig, weshalb sie seit Dezember 2012 im Tierheim auf ein neues Zuhause wartet.
Auch wenn sie sich anfangs erst einmal laut bellend zeigt, ist Asta nach kurzer Kennenlernphase zu Menschen absolut freundlich und liebt besonders das Fußballspiel. Artgenossen, Katzen und Kleintiere kann Asta hingegen nicht leiden, weshalb sie gerne die alleinige Prinzessin im neuen Zuhause sein möchte.
Sie kennt das Hunde-ABC, zeigt aber hin und wieder einen Dickkopf, der vermutlich von ihrer Unzufriedenheit mit der Tierheimsituation kommt.
Ihre Vorbesitzerin hatte den Wesenstest schon mit ihr bestanden, nur leider konnte sie die Hündin dann aus persönlichen Gründen nicht mehr zu sich nehmen.
Astas neuer Besitzer braucht einen Sachkundenachweis. Außerdem muss Asta ein weiteres Mal den Wesenstest mit dem Adoptanten bestehen, welchen sie aber sicher nach etwas Training sehr gut bestehen wird.
Der neue Besitzer von Asta kann mit finanzieller Unterstützung beim Wesenstest rechnen. Mehr Fragen dazu und zur Hündin können gerne im Tierheim beantwortet werden.

Asta wird geimpft und gechipt vermittelt.

Patin: Simone H.; Sarah G.

Spendenwunsch:

Asta gehörte noch nie zu unseren guten Essern und lässt sich nur sehr schwer für Futter begeistern. Im Gemisch mit diesem Nassfutter lässt sie sich momentan aber überzeugen.

Asta sucht ein Zuhause!


Notfall Hetty (geb. 2016/2017) - DSH

Hetty ist nicht nur optisch eine Augenweide, auch von innen strahlt die junge Schäferhündin wie ein Zahnpasta-Model. Umso trauriger, dass sie scheinbar nicht vermisst wird, seit sie Ende April als Fundtier zu uns kam.

Die süße Maus ist uns inzwischen schon sehr ans Herz gewachsen, bevor sie es sich aber zu gemütlich bei uns macht, möchten wir ihr gern die Chance auf ein eigenes Zuhause geben, welches sie ganz dringend benötigt.
Hetty ist noch ein junger Hüpfer, schätzungsweise 2016/2017 geboren, und steckt somit voller Tatendrang und Energie. Dies äußert sich bei der ersten Begegnung zunächst auch in lautstarkem Verbellen, mit dem Hetty auf Eindringlinge aufmerksam machen möchte. Sie scheint dann gleichzeitig überrascht und froh, wenn sie freundlich angesprochen wird, verstummt dann recht schnell und das aufgestellte Nackenhaar weicht einem hysterischen Schwanzwedeln. Kaum hat man es in Hettys Auslauf geschafft, wird man auch schon belagert. Enger Körperkontakt ist für Hetty eine Selbstverständlichkeit, ob wilde Umarmung oder Zusammenrollen auf dem Schoß, Hauptsache der direkte Kontakt wird hergestellt.

Hetty läuft sehr lieb an der Leine und sichert sich durch regelmäßige Blicke zum Leinenführer auch bei diesem ab. Grundübungen kennt sie und sie führt diese auch gern aus.
Anderen Hunden begegnet sie bei uns bisher sehr interessiert ohne dabei die Konfrontation zu suchen.

‼Hettys bisher einziges Problem, das wir beobachten, ist dafür umso größer und besteht in ihrer Methode der Stressbewältigung. Ist sie zu aufgeregt - beispielsweise wenn ein neuer Mensch sie besucht, der Spaziergang ansteht, oder es draußen etwas spannendes zu sehen gibt - verfällt sie in das sogenannte "Kreiseln" als Übersprungshandlung. Sie fängt dabei an sich im Kreis zu drehen und teilweise auch in ihre Rute zu beißen. Aus diesem Verhaltensmuster lässt sie sich bisher durch einfache Ansprache noch recht gut herausbringen, sodass die Kreiselaktion nur wenige Sekunden dauert. Dennoch ist es ernst zu nehmen und wir beobachten auch, dass dieses Verhalten in der Tierheimumgebung noch zunimmt. Hetty braucht daher dringend ein Zuhause, mit einem weitestgehend strukturieren Tagesablauf und der Möglichkeit, in ruhiger Atmosphäre für sie gesündere Alternativen zu diesem Verhalten zu erlernen. ‼

Wir hoffen deswegen sehr, dass sie ihre ganze Lebensfreude und Liebe zum Menschen ganz bald in einem zuverlässigen Zuhause ausleben darf.

Pate: Robert H.

Hettys persönlicher Spendenwunsch:

Wir möchten gern versuchen, ob Hetty durch Adaptil-Spray weniger kreiselt.

Außerdem bekommt sie von uns diesen Heilpilz, der gern bestellt werden darf.


Dixie (geb. 2013) - DSH/Labrador-Kaukasen-Mix

Warum Dixie einen Rucksack trägt? Nun, zum einen weil sie eine fesche Biene mit Geschmack ist! Außerdem liebt sie Streifzüge durch die Natur und - seien wir ehrlich - dabei geht nichts über einen leckeren Imbiss aus der Snacktasche ;)

Als Dixie zu uns ins Tierheim kam, brach wohl ihre kleine Welt zusammen. Schnell suchte sie Schutz in der Hütte - gleich ein paar Tage lang. Aus ihrem Versteck wurden die Mitarbeiter dann erst einmal angegrummelt.
Nach und nach erholte sich Dixie von dem ersten Schock und begann Kontakt mit uns aufzunehmen. Der Aufenthalt im Tierheim wird wohl nie ihre erste Wahl werden, aber mittlerweile findet sie es gar nicht mehr so schlimm.
Sie freut sich über Besuch ihrer Bezugspersonen und schafft es schnell Vertrauen zu fremden Menschen zu fassen. Wenn man ihr dann in die schönen braunen Augen schaut, sieht man jedoch weiterhin ihre sensible Seite, die sich wahrscheinlich ihr altes Leben zurück wünscht.

Dixie lebte freilaufend auf einem Hof. Sie ist eine DSH/Labrador-Kaukasen-Mix-Hündin und ist am 12.05.2013 geboren. Beim Tierarzt bekam Dixie zur Sicherheit einen Maulkorb um. Bisher war sie unauffällig und der Umgang mit ihr kein Problem.
Laut ehemaligen Frauchen kann Dixie auch allein bleiben und lebte zusammen mit Kindern. Sie lässt sich sehr gern streicheln und genießt die Zuwendung ihrer Bezugspersonen. Fressen und Schmusen - das ist ihre Welt!
Doch wenn man im Tierheim mit der Süßen auf Tour geht, sollte man sich auf einiges gefasst machen. Denn wenn Dixie Artgenossen sieht, springt sie, wie man es nie von dem kleinen Pummelchen erwartet hätte, so unsportlich ist sie gar nicht ;)
Dixie wünscht sich ein Zuhause, in dem sie am liebsten selbst entscheiden kann, ob sie sich drinnen oder draußen aufhalten möchte. Ihr neuen Besitzer sollten keine Anfänger sein und ihr Sicherheit geben, damit sie nicht meint etwas klären zu müssen. Toll wäre ein großes Grundstück, das sie ihr Eigen nennen kann und auf dem sie Patrouille laufen darf. Zwingerhaltung ist für Dixie ausgeschlossen. Gern möchte sie Familienanschluss haben und sich durch die anderen Familienmitglieder durchknuddeln :)

Paten: Anja H.

Dixie sucht ihr Zuhause!


Razjer (geb. 2012) - DSH-Mix

Da zu einem Traumpaar immer zwei gehören, möchten wir euch Razjer vorstellen, der auch liebevoll „Kehle“ gerufen wird. Razjer ist der allerbeste Freund von Taima, mit dem er sich bei uns auch einen Auslauf teilt. Die beiden sind wie Pech und Schwefel, und auch wenn sich in dieser Männerfreundschaft hin und wieder anständig gerauft wird, können sie kaum ohneeinander. Deshalb üben wir mittlerweile verstärkt, die beiden getrennt voneinander auszuführen. Da sich Razjer sehr an Taima orientiert, wird er sehr unsicher, wenn er ohne diesen unterwegs ist und hält immer wieder nach ihm Ausschau. Für ihn wäre ein souveräner Zweithund im neuen Zuhause wichtig, mit dem er den Alltag verbringen darf. Der Auslauf von Razjer und Taima hindert sie durch abgeschrägte Zaunenden vom Überwinden der Zwei-Meter-Hürde, was andernfalls kaum ein Problem für sie darstellen würde. Interessenten müssen mehrere Besuche einplanen, um Razjer nachhaltig von sich zu überzeugen und sollten auch seine anfängliche Missgunst nicht fehlinterpretieren. Denn hinter dem ersten Bellen und/oder Zähnezeigen steckt eine ganz treue Seele. Razjers Bezugspersonen im Tierheim schätzen ihn als sehr verschmusten, anhänglichen und kooperativen Freund auf vier Pfoten.

Sein Hunde-1x1 reicht von Sitz und Platz übers Bleib bis hin zum Pfote schütteln. An der Leine läuft Razjer gut und er genießt die Ausflüge über Felder und Wiesen, wären da nicht die anderen Hunde, die ihm dabei begegnen. Trifft er während des Spaziergangs auf Artgenossen (Kumpel Taima ausgenommen) geht das Gebrüll los und sein Leinenführer muss eine gewisse Standfestigkeit aufweisen können. Ähnliches Verhalten zeigt er gegenüber Katzen und Wild und ist er erst einmal im erregten Zustand, wird dieser auch von anderen Bewegungsreizen wie Autos oder Fahrrädern gesteigert. Nichtsdestotrotz bleibt Razjer in diesen Situationen sehr gut ansprechbar und reagiert auf seinen Leinenführer. Dennoch sollte das Ziel weiteren Trainings sein, dass Razjer bei Begegnungen der „dritten Art“ einen coolen Kopf behält und seine Reizschwelle erhöht wird. Razjer stammt wie vier weitere unserer derzeitigen Schützlinge aus der Hellhound Foundation. Unter Nessys Augen erfolgten erste Begegnungen mit fremden Hunden stets unter Einsatz von Maulis, um eventuelle erste Rangeleien abzudämpfen. Razjer ist nicht unverträglich mit anderen Hunden, dennoch sollte die Zusammenführung sachkundig und nicht auf gut Glück erfolgen. Für Schäfi-Mix Razjer suchen wir nach Menschen mit Hundeverstand, die bereit sind, Zeit in ihn zu investieren und auch vor der Zusammenarbeit mit einem Hundetrainer nicht zurückschrecken. Die Vermittlung gemeinsam mit Taima wäre für beide sicher das größte Geschenk, andernfalls möchte Razjer gern als Zweithund zu einer souveränen vierbeinigen Unterstützung ziehen. Er ist 2012 geboren, kastriert und hat eine Schulterhöhe von etwa 65 Zentimetern.

Paten: sucht er noch

Razjer

Kontakt über:

Altmärkischer Tierschutzverein Kreis Stendal e.V.
Tierheim "Edith Vogel" Stendal-Borstel
Eichstedter Weg 10
39576 Stendal
SACHSEN-ANHALT

Tel.: 03931 - 216 363
Fax: 03931 - 218 869

tierheim-stendal-borstel@freenet.de

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Montag/Dienstag/ Donnerstag/Freitag:
10:00 – 12:30 Uhr &
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Mittwochs, sonn- und feiertags geschlossen